Gut gekleidet in der ambulanten Pflege 

Einheitlichen Auftritt zeigen – und individuell unterwegs sein. Gerade Mitarbeitende in der ambulanten Pflege haben andere Ansprüche als das Team im stationären Bereich. Über Unterschiede und Lösungen. 


Berufskleidung im Pflegebereich muss bequem sein, individuelle Ansprüche erfüllen. Gar nicht so einfach für Institutionen, die ihre 

Mitarbeitenden einheitlich ausstatten wollen. Wichtig ist, dabei alle im Team mitzunehmen. Auch jene im ambulanten Bereich, die ja viel unterwegs sind. Wie wird das in der Praxis gelöst?  

„Professionelle Arbeitskleidung, wie wir sie einsetzen, schafft das“, meint Torben Walluks, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Nordfriesland. Dieser arbeitet seit 2020 mit dem textilen Mietdienstleister DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH zusammen. Vom regionalen DBL Partner vor Ort werden so 150 Mitarbeitende sowohl aus dem stationären als auch dem ambulanten Pflegebereich ausgestattet. Die Erfahrung bislang: „Wir sehen, dass der Findungsprozess im ambulanten Bereich noch anspruchsvoller ist – wir konnten nicht einfach die Kleidung vom stationären Bereich übernehmen. Hier sind die Ansprüche noch individueller, weil lange Zeit Freizeitkleidung getragen wurde, Vorlieben ausgeprägter sind. So ist dann Auswahl seitens des Anbieters gefragt.“ Als Beispiel nennt Torben Walluks etwa Hosenmodelle, die im Joballtag auch beim x-ten Ausstieg aus dem Auto nicht rutschen und gut aussehen sollen und sagt: „Deshalb gibt es ein Mitspracherecht!“ 

Individuelle Lösungen für ambulantes Pflegepersonal 

Dafür plädiert auch Maren Gewand von der DBL und bestätigt die unterschiedlichen Ansprüche der Mitarbeiter beim ambulanten oder stationären Einsatz. „Genau dafür bieten wir Lösungen über verschiedene Module an. Wir statten heute kaum noch ein Pflegeheim mit komplett gleicher Berufskleidung aus. Und hier ist auch die ambulante Versorgung ein eigener Bereich. Diese Mitarbeiter, die viel unterwegs sind, viel Auto fahren, benötigen beispielsweise immer noch mal ein wärmendes Teil – etwa eine Fleecejacke. Etwas, dass die Mitarbeiter in den mit 24 Grad beheizten Räumen im stationären Bereich nicht brauchen.“ 

Laut Aussage der DBL Expertin sind im ambulanten Bereich - und anders als im stationären Bereichen – eher dunkle Hosen als weiße gefragt. Grundsätzlich rät Maren Gewand, egal ob ambulant oder stationär, immer zu individuellen Lösungen. „Jemand, der im Hygienebereich arbeitet, zieht andere Kollektionsteile an, als jene, die draußen zu pflegebedürftigen Menschen in die Wohnung gehen. Alle gehören zum Team, unterscheiden sich aber in der Farbe und Zusammenstellung ihrer Berufskleidung. Werden Kollektionsteile dann noch mit Logo der Pflegeeinrichtung oder Namensschild versehen, wird der professionelle und repräsentative Auftritt trotzdem erzielt. Auswahl ist heute entscheidend. Ein Pflegeheim, ein Kasack, eine Hose – das ist passé!“ 

Gut, dass es für die Beschäftigten heute diese Vielfalt zur Auswahl gibt, eben ein breites Spektrum an Kollektionsteilen, Farben, Schnitten und auch Materialien. Etwa Linien aus angesagtem TENCEL™, das mit Nachhaltigkeit punktet. Oder Linien mit Pikee, die viel Tragkomfort bieten. „Wir stimmen uns hier mit den Pflegeinstitutionen ab, beraten, statten sehr individuell und angepasst an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden sowie auf das Budget der Kunden ab“, so Maren Gewand. „Es gibt immer eine gute Lösung.“ 

Das bestätigt in der Praxis und in der Zusammenarbeit mit der DBL auch Torsten Walluks vom DRK Nordfriesland. „Wir haben den Prozess rund um die Kleidung und deren Organisation klar optimiert. Die Mitarbeiter nehmen es gut an, nicht mehr selbst waschen zu müssen. Ich selbst bin mit dem Mietservice in der Vielfalt sehr zufrieden.“ 


  
  

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